Medijet®

Aktives nCPAP-Interface

  • Geringes Geräuschniveau
  • Drucktrigger und Spontanatemerkennung ohne zusätzlichen Sensor
  • Flexibler Adapter zur Positionierung von Prong und Maske
  • Patentierte Flextubes zur leichten Applikation
  • Basierend auf dem Benveniste Ventil mit Volumen-Reservoir

Leise und komfortabel

Medijet ist unser aktiver nCPAP-Generator und wird an den medin Geräten medin-NC3®, medinCNO®, medinCNO®mini und medinSINDI® benutzt. Darüber hinaus kann das Interface auch mit einigen speziellen Beatmungsgeräten kombiniert werden.

Medijet ist leiser als vergleichbare nCPAP-Generatoren (Kirchner 2012) und überzeugt durch hohen Komfort. 

Medijet erzeugt mit einem modifizierten Benvenisteventil (Benveniste 1976) aktiv, das heisst direkt im Generator, den CPAP-Druck und somit den kontinuierlichen positiven Druck im Atemweg des Patienten ohne zusätzliches Ventil im NIV-Gerät. Somit wird Medijet nur mit einem Ein-Schlauch-System mit dem Gerät verbunden. Dies erleichtert das Handling und die Lagerung des Patienten.

Drucktrigger ohne zusätzlichen Sensor

Auf Basis der exakten und schnellen Druckmessung ermöglicht Medijet den innovativen Drucktrigger MediTRIG. Ohne zusätzlichen Sensor, wie zum Beispiel einen Abdomensensor, werden die Spontanatmung und obstruktive sowie zentrale Apnoen erfasst.

In den medin Geräten findet der Drucktrigger Anwendung in dem Modus ApnoeCPAP und SNIPPV und eröffnet damit ein weites Feld der nichtinvasiven Atemhilfe

Medijet wird mit Hilfe der anwendungsfreundlichen medin Fixiermützen auf dem Kopf des Patienten befestigt. Über kurze binasale Prongs oder weiche, schonende nasale Masken wird Medijet auf der Nase des kleinen Patienten appliziert.

Funktionsschema Medijet

A Atemgaseinlass mit Düse

B Offener Spalt des Benveniste Prinzips

C Öffnung zur Druckkammer

D Druck/Volumenkammer

E Expirationsöffnung

Funktion - Einatmung

Der eingestellte Atemgasfluss strömt über das Benvenisteventil in die Druckkammer des Medijet (rot). Dort wird ein Druck aufgebaut und die Einatmung des Patienten mit Druck und Fluss unterstützt. In der Einatmung sinkt der Druck im Atemweg des Patienten, und somit auch der Widerstand. Das Atemgas strömt immer in Richtung des niedrigen Widerstands.

Die Menge an Atemgas, die nicht vom Patienten benötigt wird, kann über das Expirationsöffnung entweichen (rot schmall). Der Atemwegsdruck wird über die proximales Druckmessung unmittelbar im Medijet gemessen und an das Therapiegerät weitergeleitet. 

Funktion - Ausatmung

Während der Ausatmung trifft der exspiratorische Fluss (rot) des Patienten auf den einströmenden Frischgasfluss (blau). Dieser wird ganz oder in Teilen zur Umgebung umgeleitet. Der Patient kann über die Exspirationsöffnung ausatmen und es entsteht ein Mischgas aus Exspirationsfluss und Frischgasfluss (lila).

In der Ausatmung wird durch das Zusammentreffen des exspiratorischen Flusses mit dem Gerätefluss der PEEP erzeugt.

Downloads

Bedienungshandbücher & User Guides

medin Medijet Instructions for use

PDF / 2.6 MB

EN, ALL LANGUAGES

Wiederaufbereitungs-Guides

medin Medijet Aufbereitungshinweise

PDF / 318 KB

DE

Broschüre Marketing-Materialien

medin Unternehmensbroschüre

PDF / 2.9 MB

DE

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Referenzliteratur

Kirchner L. et al.; In vitro comparison of noise levels produced by different CPAP generators; Neonatology 2012; 101 (2):95-100 Epub 2011 Sep 17
Benveniste D. et al.; A technique for delivers of continuous positive airway pressure to the neonate. J Pediatr 1976; 88: 1015-9.

Wichtiger Hinweis

Abhängig von Ihrem Land können einige Funktionen als Optionen verfügbar sein, von den Angaben auf dieser Website abweichende Spezifikationen haben oder gar nicht verfügbar sein. Detaillierte Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem Ansprechpartner bei medin.